Ich teste Asthanga-Yoga im Feelgood Studio

Beach stones Ile de Re 6

Samstag Abend ist der perfekte Zeitpunkt, um wieder einmal mit meinem Gegner, dem Kopfstand, in den Yogaring zu steigen. Dafür gibt’s dann beim Weggehen Cocktails (Headbanger wäre passend). Die dynamische Asthanga Yoga Stunde mit Kopfstand findet im Feel Good Studio (1070 Wien) am Spittelberg statt. 

Yogalehrerin Gabi Fischer, im feuerroten Outfit, startet die Stunde mit 3 mal OM, gefolgt von einigen Minuten Ujjayi-Atmung im Sitzen. Mir wird dabei schön warm, und schon sagt Gabi: “…nehmt die Wärme im Körper wahr…“. Sie geht von einem Teilnehmer zum nächsten und hört sich die Atmung an. Wir kommen in den 4-Fußstand und machen einige fließende & rückenschonende Übergänge vom Kind in die Kobra. Yay, eine neue Variante! Dann folgen die für Asthanga Yoga typischen dynamischen Sonnengrüsse Serie A & B. Wer glaubt, Yoga sei entspannend, soll das mal probieren! 😀

MEIN WANKENDER UND SCHWANKENDER BAUM
Einige alte Bekannte bei den Stehpositionen: das Dreieck, die gegrätschte Vorbeuge, … Dann eine Variante des Baums: der rechte Fuß wird auf den Spann des linken Fusses gestellt, die Ferse an das Schienbein angelehnt. Soweit, so leicht. Aber das Ganze wird erheblich schwieriger, wenn man dabei die Augen schliesst. Hui, ich wanke und ich schwanke. Genial, wie man eine einfache Balance-Position schnell herausfordernd machen kann.

Im Sitzen machen wir Vorbeugen, dann Twists, gefolgt von 4-5 mal dem Boot, Navasana. GIrina-Yoga-16abi zeigt vor, macht kurz mit, und ist dann immer bei den Teilnehmern. Sie legt mir die Hand auf den Unterbauch und den Rücken, um meine Atmung und die Bandhas, die Energieverschlüsse zu kontrollieren. Diese Energieverschlüsse sollen während der gesamten Ashtanga Praxis gehalten werden. Tja, wenn das nur so einfach wäre…

KOPFSTAND: 1 – ICH: 0
Die Endpositionen. Yippie – wir machen die Kerze! Seit langem wieder einmal eine Stunde mit dieser Umkehrhaltung. Dann den Pflug und zum Ausgleich den Fisch – mit den Fußsohlen zueinander. Der Höhepunkt der Praxis ist der Kopfstand. Ohne Wand traue ich mich nicht ganz drüber. Ooooooh, die anderen schaffen ihn mühelos. Na, noch ein Ziel, auf das ich hinarbeiten kann. Abschließendes Savasana, 3x OM und die Stunde ist vorbei.

MEIN FAZIT: Daumen noch!
Ein grosses Like für Gabi, die jeden Einzelnen mit Einfühlungsvermögen und ohne Berührungsängste korrigiert. An sich sind beim Asthanga Yoga der Ablauf bzw. die Serien fix. Gabi hat aber immer wieder Variationen eingebaut, um auf die Gruppe einzugehen. Der dynamische Ablauf ist fordernd, aber gefällt mir, und ich schaffe es, die Ujjayi Atmung durchzuziehen. Was mir – außer dem Kopfstand – noch schwer fällt: die Bandhas während der Asanas zu halten. Die Energieverschlüsse verschliessen sich mir noch… 😀

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Lehrer:  ✪✪✪✪   ||   Lage:  ✪✪✪✪   ||   Studio:  ✪✪✪✪   ||    Preis-Leistung:  ✪✪✪✪
Yogastil: Asthanga, dynamisch   ||   Schnupperangebot:  nein   ||    Suchtfaktor: ✪✪✪✪
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