Ich teste Frauenyoga im Amazing Yoga

So wie wir in der Yogastunde mit uns selbst – und mit den anderen umgehen – machen wir das auch im echten Leben da draussen. Im Amazing Yoga Studio (1150 Wien) widmet Yogalehrerin Karin Perkmann die Frauenyoga-Stunde daher unserer Achtsamkeit  – die wir von der Matte in den Alltag mitnehmen sollen.

DAS KNACKIGE KROKODIL
Karin kommt aus dem Sivananda-Yoga und wird den Fokus der Übungen auf die Wirbelsäule woods-17legen. Wir starten, indem wir den ganzen Körper anspannen und loslassen. Dann eine einfache Atemübung – nur Nasenatmung, kein Ujjayi. Es folgen Brücke, Kuh, Katze… zum Aufwärmen. Wir kommen zum Krokodil, das ich heiß liebe: da macht’s bei mir immer knack, knack, knack in der Wirbelsäule. Knackiges Krokodil, quasi. 😀

Neu für mich ist der Adler im Liegen (ich kannte ihn bisher nur stehend): dabei die Finger am Hinterkopf geben, und dann den Oberkörper in Richtung der verwickelten, angehobenen Knie bringen. Super für die Bauchmuskeln! Und für mich wieder eine Erinnerung daran, dass man die meisten Asanas im Stehen, Sitzen oder Liegen machen kann.

ICH BIN IN EINER SCHIEFLAGE
Karin bietet für fast jede Asana eine einfache und eine fortgeschrittene Variante an. Beispiel Tisch: Anfänger machen die normale Variante – Fortgeschrittene strecken beide Beine dabei aus – und noch weiter Fortgeschrittene heben ein gestrecktes Bein hoch (mal probieren, boah).

Irina-Yoga-34Nach einer anstrengenderen Asana gehen wir immer kurz in Savasana. Soweit ich weiß, ist das typisch für Sivananda Yoga. Karin fragt mich, ob ich eine Skoliose habe (hab ich tatsächlich), weil ich so schief auf der Matte liege. Mir ist meine Schieflage durchaus bewußt. Ich bin nur zu faul, um mich gerade zu richten. Hmmm, wie war das noch mal mit Yoga und der Welt in Kleinformat? 😀

Erst gegen Ende der Stunde kommen wir ins Stehen – für das Dreieck mit gestreckten Beinen – und noch mal mit knack, knack, knack. Dann der Drehsitz zum Schluss, und in Savasana hören wir das schönste Mantra überhaupt.

MEIN FAZIT: ES GEHT MIR GUT, WAS WILL MAN MEHR?
Der Fokus auf einen bestimmten Bereich – in diesem Fall die Wirbelsäule – hat mir gut gefallen. Auch, dass Karin mit Bedacht alles sehr genau vorzeigt, und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade anbietet.
Was mir gefehlt hat, war die Verbindung zur Wirkung der Asanas, nachdem das Ganze ja „Yoga für Frauen“ heisst. Frau kann diese z.B. in der Yoga Vidya Hormonyogareihe nachlesen. Naja, vielleicht ist das Warum gar nicht so wichtig, sondern das Ergebnis. Es geht mir nämlich gut. 

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Lehrer:  ✪✪✪✪   ||   Lage:  ✪✪✪   ||   Studio:  ✪✪✪   ||    Preis-Leistung:  ✪✪✪✪
Yogastil: Anfänger, statisch  ||   Schnupperangebot:  ja   ||    Suchtfaktor✪✪✪
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