Der perfekte Kopfstand

Headstand

Umkehrhaltungen. Also Kopfstand & Co.
Gestern war ich bei einem Workshop mit Sattva Giacosa, um daran zu arbeiten.

ॐ JA, das ist Arbeit.
ॐ JA, da gibt’s bei mir einiges zu tun.
ॐ JA, ich mache schon länger regelmäßig Yoga.

Also: der Workshop war inspirierend. Sattva Giacosa ist eine erfahrene Lehrerin. Sie achtet besonders aufs Alignment, also der richtigen Ausrichtung der Asanas. Das gefällt mir.

Während des Trainings hat sie mir Folgendes gesagt: ich soll an meiner core strength arbeiten, die Beinrückseiten mehr dehnen, die Schultern mit Rückbeugen öffnen. Und das am besten täglich. Dann wird’s leichter mit den Inversions.

Nur kann ich das echt nicht mehr hören, weil ich das schon gaaaanz genau weiß. Und schon so gut wie täglich dran bin. Ich mache halt baby steps, baby steps. Ich hätte auch lieber 7-Meilen-Stiefel. 😛

Dann hat mir noch meine Masseurin gesagt: „Sie können aber schwer locker lassen“. Ah, WIRKLICH? Warum bin ich wohl hier?

Grrrr. Wie gehst du damit um, wenn dir jemand was sagt → das dir glasklar ist → wo du schon dran bist → wo du nur langsam Fortschritte geht?

 Elisa 

Bildquelle: yogawege.com
Advertisements

10 Gedanken zu “Der perfekte Kopfstand

  1. Leider hört man immer das was man nicht kann, was man schlecht macht, welche Fehler man macht, des ist voll der Jammer.
    1) Ich denke mir immer ich kann manche Dinge „noch“ nicht, aber es ist alles in einem drinnen, man muss es nur herausholen. Wie eine Skulptur, die ist auch schon im Stein drinnen.
    2) hab ich eine Liste mit den Dingen – die ich alle kann 🙂
    3) Kann jeder was anderes, und speziell beim Yoga wird einem klar mit welchen Goodis bin ich schon auf die Welt gekommen, und wo hab ich nix abbekommen.
    Bei der Rückbeuge hat mich der Liebe Gott abisserl vergessen 😦
    aber er hat mich mit offenen Hüften ausgestattet 🙂
    was ist jetzt besser? Im vollen Lotus Sitz sitzen oder das Rad?

    Für den Kopfstand hab ich jetzt 2 Monaten gebraucht, und bin jetzt schon 2 mal ganz frei gestanden. Sollte ich einen Blog Eintrag machen? „Im Kopfstand zum Glück“ 🙂

    lg, Alois

    Gefällt 1 Person

    • …der Vergleich mit der Skulptur ist total schön! Den merke ich mir gleich. 🙂
      Und der Lotussitz ist natürlich viiiiiel besser als Rad, hihi.
      Also ich habe schon einige meiner Blogeinträge basierend auf einen Kommentar geschrieben. Ich bin also schon gespannt auf den glücklichen Kopfstand!

      Gefällt mir

  2. Ich weiß nicht, wie oft ich in Tanzstunden gehört habe „Schultern runter/entspannen“ – ich war entspannt und meine Schultern waren nicht hochgezogen, sonder sind durch tägliche Büroarbeit dorthin gewandert! Ich konnte es nicht mehr hören. Lösungsvorschläge, also konkrete Übungen gab es aber auch nicht – bis ich in einer Tanzstunde einer Yogalehrerin war, die genau dafür Übungen hatte. Und schon lagen die Schultern sichtbar tiefer! Tolle Sache, dieses Yoga 😉

    Gefällt 1 Person

    • Ja genau, deshalb habe ich u.a. mit Yoga angefangen! Grrr, diese Büroarbeit. 🙂 Sobald ich gestresst bin, ziehe ich die Schultern hoch. Aber mit Yoga bekomme ich sie irgendwann permanent wieder runter. 🙂
      Wie geht es dir? Wann ist es denn soweit? Bald, gell? Alles Liebe, Elisa

      Gefällt mir

  3. Woooow super cool dein Kopfstand. Ich kann das bis jetzt nur an der Wand und auch nur recht wackelig. Wenn meine Masseurin mir sagt, dass ich arg angespannt bin, dann nehm ich das nur als reine Feststellung, sie will wohl nur iiirgeeendetwas sagen, was okay ist. Meine Yogalehrerin kritisiert uns nie. Sie sagt weder, dass irgendjemand eine Übung besonders gut macht, noch das es schlecht wär. Während den Übungen geht sie immer rum und korrigiert im stillen mal hier und da. Aber sie gibt einem nie das Gefühl über einem zu stehen und das finde ich super, sonst wäre ich da eher wie du und wäre auch leicht grantig oder verletzt, weil ich ja schon stolz bin auf das, was ich schon erreicht habe. Lieben Gruß

    Gefällt 1 Person

    • hihi, das bin nur leider nicht ich im Kopfstand. 🙂
      Ich mach immer den Dreipunkt-Kopfstand (Tripod), der ist viel einfacher als der am Bild. Dabei sind die Hände nicht beim Kopf, sondern vor dem Körper abgestützt.
      Und ja, genau! Wir sind einfach stolz auf das, was wir schön erreicht haben. Das ist ein schöner Gedanke! 🙂 Alles Liebe aus Wien, Elisa ❤

      Gefällt 1 Person

  4. Also ich bin ja auch Yoga Lehrerin. Ich würde niemals sowas meinen Schülerinnen sagen. Denn eigentlich ist es klar, dass Du das auch weißt. Außerdem geht damit die Yogalehrerin auch gewissermaßen in die Bewertung der Schülerinnen. Das genau sollte Yoga doch nicht sein.Ich kann Deine Gedanken gut verstehen, mir würde es genauso gehen. Mache es, wie Du es für richtig hälst, vertraue Deiner inneren Stimme und Deinem Körper. Bleibe bei Deinen persönlichen Grenzen. Alles Liebe Sabine aus Hamburg

    Gefällt 1 Person

  5. Die spielen dich gegeneinander aus, deine Masseurin und Sattva. Vielleicht BRAUCHT dein Körper gar nicht mehr.

    Ich bin ja nun schon älter und kriege manche Übungen gar nicht hin. Aber unsere Yogalehrerin sagt immer, man solle auf seinen Körper hören. Und sie hat viel Geduld mit uns.

    Viel Glück und gutes Körpergefühl weiterhin, bei deinem Yoga. 🙂

    Gefällt 2 Personen

Ich freue mich über deinen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s